Klasse 1 - Stimmentwicklung

In diesem Kapitel spricht Jennifer Weist über ihren persönlichen Weg zur Musik und die Bedeutung ihrer Stimme für all ihre beruflichen Rollen. Sie erklärt, dass jede Stimme individuell ist und ihre Tipps nicht für alle gleich funktionieren müssen – aber Impulse geben können, aus denen jede und jeder für sich etwas mitnehmen kann.


Im zweiten Kapitel spricht Jennifer über ihre frühesten musikalischen Erfahrungen – vom Singen im Wohnzimmer über erste Auftritte im Urlaub bis hin zu Karaoke im Jugendzentrum. Sie erzählt, wie positives Feedback sie motivierte, weiterzumachen, und wie sie schließlich durch einen Zufall zur Sängerin ihrer ersten Schülerband wurde…


Jennifer erinnert sich in diesem Kapitel an einen Wendepunkt ihrer stimmlichen Entwicklung: Bei einem Songwriting-Workshop machte sie erstmals die Erfahrung, dass ihre Studio-Gesangstechnik ungesund und unnatürlich war. Ein Produzent zeigte ihr, dass ihr „keliger“ Klang vom Versuch stammte, andere Sängerinnen nachzuahmen, statt ihre eigene Stimme zu nutzen. Durch verschiedene Aufnahme-Situationen erkannte sie, wie viel besser und authentischer sie klingt, wenn sie sich frei bewegt und natürlich singt – ein entscheidender Schritt in ihrer Stimmentwicklung.


Jennifer beschreibt in diesem Kapitel, wie sie nach einem intensiven Tourjahr und völlig ohne Stimmbildung an ihre stimmlichen Grenzen stößt. Zwischen neu entdecktem Shouting, fehlendem Einsingen und einer extremen Konzertfrequenz wird ihr langsam klar, dass etwas nicht ganz richtig läuft – auch wenn sie es zu diesem Zeitpunkt noch nicht wahrhaben will.


In diesem Kapitel erzählt Jennifer von einer Begegnung, die ihr damals völlig gegen den Strich ging: Eine erfolgreiche Kollegin gibt ihr gut gemeinte Ratschläge zu ihrer Stimme… Was sie heute als hilfreichen Hinweis erkennt, löst in diesem Moment vor allem eins aus: Widerstand.


Im sechsten Kapitel wird es ernst: Jennifer erzählt von einem Moment, in dem ihre immer stärker belastete Stimme plötzlich komplett versagt – und sie erstmals gezwungen ist, sich medizinisch untersuchen zu lassen. Was als „drei Tage Pause und alles wird gut“ beginnt, endet in einer Diagnose, die alles verändert … und sie vor eine Entscheidung stellt, die sie so nie kommen sah.


Jennifer nimmt uns mit in die „Mechanik“ ihrer Stimme: Sie erklärt anschaulich, wie Stimmbänder überhaupt funktionieren – und warum ein kleines Knötchen an der falschen Stelle plötzlich ganze Tonbereiche verschwinden lassen kann.


Nach der Operation muss Jennifer schweigen, neu anfangen – und merkt schnell, dass nicht jede Methode zu ihr passt. Erst eine unerwartete Begegnung mit einer sehr ungewöhnlichen Vocal-Coach-Welt zeigt ihr einen Weg, der ihre Stimme später grundlegend verändern wird.


In diesem Kapitel erklärt Jennifer die Technik, die ihre Stimme rettete: Mit der „Above the Pencil - Methode“ von Melissa Cross entdeckt sie, wie man richtig schreit und shoutet, ohne die Stimmbänder zu belasten. Ein einfacher Stift im Mund zeigt ihr dabei, ob der Ton aus dem Kopf oder aus der Kehle kommt.


Hier führt Jennifer in eine ihrer fortgeschrittenen Warm-up-Übungen ein. Sie zeigt, wie man die Stimme in die höheren Lagen bringt und sie so vorbereitet, dass sie später sogar dem Shouten standhält.


In diesem Abschnitt teilt Jennifer ihre persönlichen „Stimmen-Lifehacks“. Sie verrät, wie sie ihre Stimme täglich belastbar hält – vom konsequenten Einsingen über den kurios klingenden, aber extrem wirksamen „Blubberschlauch“. Diese Methode macht die Stimmbänder spürbar geschmeidig und hilft ihr besonders auf Tour, jeden Abend aufs Neue performen zu können.


Jennifer betont in diesem Kapitel, wie ernst Stimmpflege wirklich ist: Sie warnt eindringlich davor, erkältet zu singen – denn genau so entstehen die Knötchen, die sie selbst zur Operation geführt haben. Gleichzeitig sollte man die eigenen Stimmbänder regelmäßig checken lassen und das Instrument „Stimme“ wirklich kennenlernen, bevor aus kleinen Problemen dauerhafte Schäden werden.


In diesem Kapitel geht’s um ein ganz wichtiges Learning: Nicht jede Stimme kann alles – und das muss sie auch nicht. Jennifer erzählt, warum manche Menschen schreien können, andere schnelle Tonfolgen meistern und wieder andere ganz andere Stärken haben. Die Kunst liegt darin, die eigene Stimme zu verstehen, zu akzeptieren und das auszubauen, was wirklich zu dir gehört.


Jennifer spricht darüber, wie sehr Alkohol und Zigaretten die Stimme austrocknen – und warum sie beides heute meidet. Stattdessen verrät sie ihre kleinen Tour-Rituale: von Vitaminen über Inhalation bis hin zu speziellen Stimmhelfern, die ihre Stimme geschmeidig halten. Es zeigt, wie viel Disziplin hinter einer kraftvollen Performance steckt.


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